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Napoleon Bonaparte

Umfangreiche Informationssammlung Napoleon Bonaparte: Daten, Fakten und Informationen rund um das Thema "Napoleon und sein Leben". Nachfolgend finden Sie detaillierte Informationen zu dieser berühmten Persönlichkeit.

Napoleon Bonaparte, Soldat und Kaiser

Um einen guten Überblick zu erhalten, haben wir die Daten über Napoleon Bonaparte chronologisch aufbereitet. Angefangen von seiner Kindheit in Korsika, weitergehend mit seinen Erfolgen und Niederlagen sowie abschließend mit seinem Tod auf Sankt Helena. Die nachfolgende Auflistung zeigt die behandelten Themenabschnitte:

  • Allgemeines

  • Napoleon Bonaparte Kindheit

  • Militärische Erziehung und seine Resultate

  • Militärische Misserfolge bzw. Erfolge/Napoleon Kriege

  • Napoleons Ehe und wichtige Stationen in seinem Leben

  • Ein Kaiser krönt sich selbst

  • Tod im Exil

Napoleon Bonaparte  Allgemeines

Kaum ein Mensch hat die Zeit von 1799 bis 1815 so stark beeinflusst wie Napoleon Bonaparte. Als General und Feldherr war er umsichtig und erfolgreich, als Staatsmann sehr geschickt im Umgang mit seinen Förderern und Widersachern.

Napoleon Bonaparte Kriege

Er ging sogar so weit sich selbst zum Kaiser zu krönen, trotz der Vielzahl von Anfeindungen.

Kurzer Überblick der nachfolgend behandelten Ereignisse:

Napoleon Bonaparte
Kindheit und Militär: Leben als Kaiser:
15. August 1769 Ajaccio Korsika geboren 18. Mai 1804 Proklamation Napoleons zum Kaiser
1779 bis 1785 Militärschulen in Brienne und Paris Papst Pius VII. salbte Napoleon am 2. Dezember 1804, bevor dieser sich zum alleinigen Kaiser in Paris krönte
Abschied von Korsika: 11. Juni 1793 Bonaparte krönt 1804 auch seine Frau Josephine.
 1793 nimmt Napoleon, mittlerweile Brigadegeneral, erfolgreich Toulon ein 15. Dezember 1809 Scheidung von Josephine
1795 Niederschlag Aufstand der Royalisten. neuer Titel Divisionsgeneral, kurze Zeit später Oberbefehlshaber der Armee im Inneren 1. April 1810:  2. Heirat mit Marie-Louise von Österreich
9. März 1796 Heirat mit Ehefrau Marie-Rose Josephine Tascher de la Pagerie Sein Sohn wird am 20. März 1811 geboren.
Kapitulation der Festung Mantua am 3. Februar 1797 Napoleon Bonapartes Abdankung am 6. April 1814
9. November 1799 Napoleon Bonapartes Staatsstreich 1. März 1815 Rückkehr nach Frankreich, um die Macht wieder zu erlangen
2. August 1802 Ernennung zum Konsul auf Lebenszeit Endgültige Abdankung am 22. Juni 1815
  Napoleon Bonaparte stirbt am 5. Mai 1821 auf Sankt Helena

Die nachfolgende genauere Beschreibung der wichtigsten Stationen im Leben von Napoleon Bonaparte ermöglicht sich ein Bild von diesem Mann zu machen:

Napoleon Bonaparte Kindheit

Napoleon wird am 15. August 1769 in der Stadt Ajaccio geboren, eine der zwei großen Städte auf Korsika. Er erblickt als zweiter Sohn des Ehepaars Carlo Buonaparte und Lätitia Ramolina das Licht der Welt. Insgesamt hatten die Bonapartes zwölf Kinder, vier davon starben früh und acht überlebten.



Nicht unerheblich ist, dass beide Elternteile edelblütigen Familien entstammten. Sei Vater war ein angesehener Rechtsanwalt auf Korsika. Die Erziehung der Kinder stand vorwiegend unter dem Motto "Unabhängigkeit und Freiheit für Korsika". Die Insel wechselte 1768, also ein Jahr bevor Napoleon Bonaparte geboren wurde, ihren Besitzer. Der alleinige Eigentümer war nun mehr Frankreich.

Bemerkenswert ist, das Napoleon Bonapartes Muttersprache italienisch war. Der spätere französische Kaiser lernte erst im Alter von neun Jahren im Collège in Autun französisch.

Militärische Erziehung und seine Resultate

In den Jahren 1779 bis 1785 durchlief Napoleon Bonaparte als junger Mann eine Ausbildung an den Militärschulen in Brienne und Paris. Am 28. Oktober 1785, also im Alter von 16 Jahren, wurde er zunächst nur Artillerie Secondeleutnant. Keiner seiner Kameraden ahnte, dass Sie die Klasse mit einem zukünftigen Herrscher teilten. Im Gegenteil, er wurde als armer ungehobelter Inselbewohner eingeschätzt.

Militärische Misserfolge bzw. Erfolge

Napoleon Bonaparte diente als Soldat im französischen Militär. In seinem Innersten unterstützte er jedoch die Unabhängigkeit und Freiheit von Korsika. Er versuchte sogar einen korsischen Aufstand gegen die französische Herrschaft zu organisieren. In seinem Leben ist das Scheitern dieser Pläne sicherlich ein wichtiger Meilenstein. Als Folge verließ er gezwungener Maßen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern am 11. Juni 1793 seine geliebte Insel Korsika.

Der spätere Feldherr vollzog nun eine 180 Grad Kehrwende. Er verwarf die korsischen Unabhängigkeitsideale und unterstütze fort an die französische Idee. Er änderte seinen ursprünglichen Namen Buonaparte in den eher französisch klingenden Namen "Bonaparte".

Im Jahre 1793 nimmt Napoleon, mittlerweile Brigadegeneral, erfolgreich Toulon ein und wird dafür ehrenvoll ausgezeichnet. Jetzt geht es rasant weiter. Schon zwei Jahre später ist er in Paris und schlägt 1795 einen Aufstand der Royalisten gegen die neu beschlossene Direktorial-Verfassung nieder. Dieser Erfolg verschafft ihm den Titel und die Befugnisse eines Divisionsgenerals. Kurze Zeit später wird er zum Oberbefehlshaber der Armee im Inneren ernannt.

Napoleon Bonapartes Ehe und wichtige Stationen in seinem Leben

Am 9. März 1796 heiratet Napoleon Bonaparte seine erste Ehefrau Marie-Rose Josephine Tascher de la Pagerie. Sie ist die Witwe des Generals Beauharnais. Diese Ehe als Vernunftehe anzusehen, entbehrt nicht einer gewissen Logik. Seine Frau verfügte über ausgezeichnete politische Kontakte. Bereits zwei Tage nach der Eheschließung zog es Napoleon wiederum an die Front. Hier musste er von der Untreue Josephines erfahren (lesen Sie bekannte Liebesgedichte). Man kann unterstellen, dass seine Wut und Empörung in den kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Österreichern nur geringen Einfluss auf seine militärischen Fähigkeiten hatte.

Denn mit der Kapitulation der Festung Mantua am 3. Februar 1797 gab Österreich die Vorherrschaft in Italien auf. Sein unbändiges Selbstbewusstsein wird deutlich, wenn man sich verdeutlich dass Napoleon eigenmächtig und ohne die ausdrückliche Zustimmung der Regierung in Paris einen Friedensvertrag mit dem damaligen Papst abschloss. Napoleon Bonapartes Vollmachten umfassten zu dieser Zeit nicht die Ermächtigung zum Abschluss solcher Verträge. Er war kein Vertreter der Regierung sondern lediglich General mit militärischen Vollmachten.

Ein Kaiser krönt sich selbst

Am 9. November 1799 erzwingt Napoleon mit einem Staatsstreich die Auflösung des Direktoriums. Napoleon wird für zehn Jahre zum Konsul ernannt, erst drei Jahre später wird er am 2. August 1802 zum Konsul auf Lebenszeit (Napoleon Steckbrief).

Schon zwei Jahre später am 18. Mai 1804 erfolgt die Proklamation Napoleons zum Kaiser. Er ist an der Spitze angelangt, beginnend auf der Insel Korsika, als Aufrührer gegen Frankreich gescheitert und nun endend als Kaiser der Franzosen - unglaublich -. Seine Ambitionen sind jedoch noch größer. Napoleon Bonaparte will ein universales Kaisertum ausgehend von Frankreich schaffen. Er tritt damit in die Fußstapfen von Cäsar und Karl des Großen.

Napoleon Bonaparte Kaiser

Eine interessante Begebenheit in Zusammenhang mit der Krönung ist, dass selbst Papst Pius VII. sich dem Korsen nicht widersetzte. Er salbte Napoleon am 2. Dezember 1804, bevor dieser sich zum alleinigen Kaiser in Paris krönte. Ein wahrlich fantastischer beruflicher Werdegang für einen vormaligen Inselbewohner.

Der neue Kaiser krönte 1804 auch seine Frau Josephine. Pikanterweise wurde das Ehepaar am 15. Dezember 1809, also schon 5 Jahre später, geschieden. Am 1. April 1810 heiratete Napoleon seine zweite Frau, Marie-Louise von Österreich. Sein Sohn wird am 20. März 1811 geboren.

Tod im Exil

Bonaparte dankt nach zehn Jahren in Fontainebleau am 6. April 1814 ab. Er geht danach ins Exil auf die Insel Elba. Aber der ambitionierte ehemalige General und Kaiser kehrt am 1. März 1815 nach Frankreich zurück, um die Macht wieder zu erlangen. Erste Erfolge machen Hoffnung, aber die anschließenden Misserfolge enden mit seiner zweiten und damit endgültigen Abdankung am 22. Juni 1815.

Napoleon Bonaparte versucht eine Möglichkeit zu finden nach Amerika zu emigrieren. Er wird jedoch am 15. Juli 1815 auf die unwirkliche und karge Insel Sankt Helena verbannt. Dort stirbt er am 5. Mai 1821.

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